19.12.2018 11:16 Alter: 153 Tage

Das Programmheft 1. Halbjahr 2019 ist da!


Verehrte Lehrerinnen und Lehrer in NRW, liebe Kolleginnen und Kollegen,

„An den Früchten werdet ihr sie erkennen!“ Mt 7,16 – mit diesem biblischen Leitwort hat das IfL seine konzeptionellen Überlegungen zur Qualitätssicherung bzw. -entwicklung der katholischen Lehrerfort- und -weiterbildung in einem entsprechenden „Orientierungsrahmen“ überschrieben. Diesen stellt das Institut seit geraumer Zeit den kirchlichen und staatlichen Fachkollegen zur Diskussion, um damit seine Vorstellungen zur Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der eigenen Fortbildungsangebote weiter zu schärfen – zuletzt auf einer bundesweit angelegten Fachtagung im September 2018, an der auch NRW Kultusministerin Yvonne Gebauer teilnahm. Das wichtigste Qualitätsmerkmal einer erfolgreichen Lehrerfortbildung „ist der Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler“, so die Ministerin auf der Tagung. Dieser messe sich zunehmend an einem erfolgreichen Umgang der Heranwachsenden mit dem grundlegenden digitalen Wandel. Daher müsse die Lehrerfortbildung nun verstärkt – und zugleich bedarfsgerecht – das Lehren und Lernen mit den digitalen Medien zum Thema machen. Auch in diesem Feld sprach sich Gebauer für eine fruchtbare „Kooperation kirchlicher und staatlicher Partnerinstitutionen“ aus. 

So will nun auch das IfL vermehrt Angebote im Bereich der digitalen Unterrichts- und Schulentwicklung machen (Seite ??). Hier geht es darum, die Potentiale digitaler Medien für die didaktische und methodische Unterrichtsentwicklung praktisch umzusetzen. Diese Aspekte bilden neben der Klärung technischer und rechtlicher Fragestellungen der Digitalisierung aus Sicht einer kirchlichen Institution aber nur die eine Seite der Medaille ab. Auf der anderen Seite sind genauso grundsätzliche Aspekte nach dem pädagogischen ‚Mehrwert‘ der Digitalisierung oder nach deren zu Grunde liegenden Wertehaltungen zu bedenken (Seite??). Ein katholisches Institut kann, ja muss vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes diese Fragen an die Digitalisierung unserer Schulwelt stellen, um so Chancen und Herausforderungen der Entwicklung in kritisch-konstruktiver Weise wirklich gewichten zu können. Für die katholischen Schulen im Lande ist dies ein Aspekt ihrer Profilierung, ist doch die Vorstellung einer „katholischen“ Bildung damit ebenfalls angefragt (Seite.?)            

Sicher ist, bei der Qualitätssicherung der Angebote des IfL wird die Digitalisierung im Bereich der Evaluation zum Zuge kommen – als ein Instrument unter anderen.

Zu Gute kommt dies in Anlehnung an das Wort der Ministerin zuletzt den SchülerInnen, die Sie in Ihrer Arbeit auf das Leben vorbereiten. In diesem Sinne sieht auch das IfL die „Früchte seiner Arbeit“ im „Dienst am Menschen“ (II. Vatikanum, GS 3). Ministerin Gebauer dankte in ihrem Grußwort dem Institut für die vielfältigen und qualitätsvollen Angebote, mit denen es – auch über den Bereich des RU hinaus – zur „Weiterentwicklung unserer Schulen“ beiträgt.

Dieser Dank ist uns weiterer Ansporn bei unserer Arbeit. Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, sind eingeladen, diese Arbeit in Anspruch zu nehmen!

Herzliche Einladung! 

Paul Platzbecker, Stellvertretender Leiter