13.06.2019 12:25 Alter: 73 Tage

»Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.«

André Gide Das neue Programmheft ist da!


Verehrte Lehrerinnen und Lehrer in NRW, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Veränderungen verändern. Nachvollziehbar, dass dies auch verunsichert zumal das  Ziel - die „neue Küste“ - nicht immer schon sichtbar sein muss, mitunter sogar ungewiss erscheint. Die Angst vor Veränderung kann aber auch ein Zeichen dafür sein, dass das Bekannte als eine Art ‚Komfortzone‘ verlassen wird – das gilt im privaten wie im beruflichen Kontext gleichermaßen. Die Bereitschaft zum Aufbruch ist indes unabdingbar, da das Leben stets auch Wandel mit sich bringt. Umstände, Kontexte und Strukturen ändern sich, neue Bedürfnisse entstehen, Ziele werden mitunter neue formuliert. So unangenehm viele Veränderungen sein mögen: Sie sind auch eine Chance, etwas wirklich Neues anzufangen.

Während wir Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen engagiert in der Entwicklung Ihrer Persönlichkeit unterstützen, die Verbesserung der Unterrichtsqualität in den verschiedensten Fächern mit Ihnen anstreben oder gar das ganze System Ihrer Schule zu entwickeln suchen, durchläuft derzeit unserer Institut selbst einen z.T. gravierenden Veränderungsprozess. So wurde der bisherige Leiter, Prof. Dr. Manfred Gerwing nach verdienstvollen 23 Jahren Lehr- und Leitungstätigkeit an unserem Institut feierlich verabschiedet. Die operative wie repräsentative Leitung im Ifl liegt nun in einer Hand. In Zukunft wird ferner ein wissenschaftlicher Beirat aus kompetenten Fachleuten die Arbeit des Institutes kritisch begleiten und unterstützen. Wir erhoffen uns davon wertvolle Impulse, die Ihnen zu Gute kommen sollen. 

Aber nicht nur strukturell, auch personell ändert sich etwas: Im Bereich der Grundschuldidaktik ‚Katholische Religionslehre‘ werden wir durch eine zweite Kollegin unterstützt und auch die Stelle einer Dozentur im Bereich der Theologie / Religionspädagogik wird in Kürze neu besetzt werden.                                                                                                                                                                           

Schließlich folgt auch das Programm des IfL ab jetzt einem anderen zeitlichen Rhythmus. Indem es Schulhalbjahre abbildet, folgt es nämlich besser dem faktischen ‚Biorythmus‘ Ihres schulischen Alltags.

Veränderungen bei uns wie bei Ihnen – sind kein Selbstzweck. Hier wie da geht es stets darum, uns und unsere Kinder auf die Zukunft vorzubereiten. Das erfordert Mut und Zuversicht. Letztere nährt sich aus der Hoffnung, die uns Christen trägt.

Bei allen neuen Entdeckungen möchten wir Sie liebe Kolleginnen und Kollegen, auch in Zukunft begleiten!  

Herzliche Einladung! 

Paul Platzbecker, Institutsleiter