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Kursnummer: 21211502

"Medizin ohne Menschlichkeit"

Zum Umgang mit NS-'Euthanasie'-Verbrechen und mit eugenischem Denken im Unterricht

Mo. 27.09.2021 15:00 - 18:00 Uhr

"Medizin ohne Menschlichkeit"

In Zusammenarbeit mit Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster 

Das Thema *Euthanasie' ist nicht nur eines der NS-Zeit. Es nahm im völkischen Denken in 'rassehygienischen' und in eugenischen Kategorien schon vor der Machtübernahme und über Deutschland hinaus seinen Anfang und kam mit Kriegsende keineswegs zum Stillstand. Während des NS-Regimes wurde die Ermordung von psychisch Kranken und Behinderten mit 'Meldebögen' und Tarnnamen verschleiert. Dazu kamen seit 1934 die von staatlicher und kirchlicher Seite durchgeführten Zwangssterilisationen. Der Blick fällt auch auf die Nachkriegszeit, die sich lange schwer tat mit der Würdigung der Opfer und Fragen nach Entschädigung und Wiedergutmachung. Heute bieten sich Kliniken, Krankenhäuser, frühere Heime und Archive für eine regionale Spurensuche mit Schüler*innen an sowie auch die Arbeit mit Erinnerungspaten. Die Fortbildung bietet hierzu einen Überblick, stellt Quellen in den Vordergrund und schafft Diskussionsansätze für verschiedene Unterrichtsfächer.

NS-"Euthanasie" und eugenisches Denken
Erschließen regionaler Quellen zum Themenkomplex
Impulse für den Unterricht

Leitung: Dr. Kristin Konrad (IfL), Stefan Querl (Villa ten Hompel)


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Adressaten:

Interessierte Lehrkräfte (Sek I/II)

ReferentInnen:

Prof. em. Dr. Franz-Werner Kersting
Nicola Willenberg
Dr. Bernd Drücke

Zuordnung zu QA:

2 Lehren und Lernen

Termin:

Mo. 27.09.2021 15:00 - 18:00 Uhr

Tagungsort:

Geschichtsort Villa ten Hompel

Kursentgelte:

10,00 €

Anmeldeschluss:

20.09.2021

Fortbildungstage:

1

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