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Kursnummer: 20211115

Tiere im RU - eine andere Perspektive auf Gott, Mensch und Schöpfung

 

abrufbar, kollegiumsintern
Termin kann abgestimmt werden.

Tiere im RU - eine andere Perspektive auf Gott, Mensch und Schöpfung

Dieses Thema mag auf den ersten Blick überraschen: Welche theologische, welche religionspädagogische Bedeutung hat es denn, sich mit den Tieren in der Bibel und darüber hinaus zu beschäftigen? Auf der Hand liegt, dass Tiere im Leben vieler Schüler/innen eine wichtige Rolle spielen und sich durch ihren Einbezug daher auch für den Religionsunterricht neue lebensrelevante Zugänge und Perspektiven eröffnen. Die Beschäftigung mit Tieren in der Bibel ermöglicht darüber hinaus aber auch oft einen ganz neuen Blick auf die Menschen selbst, auf das Verhältnis zu Gott und auf die Welt als Gottes eine Schöpfung.

Themenschwerpunkte:
- Tiere in der Bibel
- Tier, Mensch, Schöpfung
- Unterrichtsbausteine zum Thema

Leitung: Dr. Rita Müller-Fieberg (IfL)


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Adressaten:

Religionslehrende der Primarstufe und Sekundarstufe I

ReferentInnen:

Dr. Rita Müller-Fieberg

Zuordnung zu QA:

2: Lehren und Lernen
U: Unterricht

Termin:

Termin ist mit der Referentin abzustimmen.

Kursentgelte:

Die Höhe kann bei der Kursleitung erfragt werden.

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Kursnummer: 20211116

Jesus begegnen - Texte aus dem Lukasevangelium: Bibelwoche 2020/2021

 

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Jesus begegnen - Texte aus dem Lukasevangelium: Bibelwoche 2020/2021

Schon seit Jahren ist die Ökumenische Bibelwoche in vielen Gemeinden eine feste Institution. Ihre Impulse auch für den religionspädagogischen Kontext fruchtbar zu machen ist das Anliegen dieser Fortbildungsveranstaltung. Für das Jahr 2020/21 steht dabei mit dem Lukasevangelium eine Schrift im Vordergrund, dessen Begegnungserzählungen ein großes Potential für den Religionsunterricht darstellen. Machen wir uns mit Lukas auf den Weg!

Themenschwerpunkte:
- Jesusbegegnungen aus dem Lukasevangelium - exegetisch und religionspädagogisch

Leitung: Dr. Rita Müller-Fieberg (IfL)


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Adressaten:

Religionslehrende der Primarstufe und Sekundarstufe I

ReferentInnen:

Dr. Rita Müller-Fieberg

Zuordnung zu QA:

2: Lehren und Lernen
U: Unterricht

Termin:

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Kursentgelte:

Die Höhe kann bei der Kursleitung erfragt werden.

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Kursnummer: 20211117

Kirchenraum als Lernort des Glaubens

 

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Kirchenraum als Lernort des Glaubens

Als Form außerschulischen Lernens ´mit allen Sinnen´ ist die Kirchenpädagogik inzwischen fest in Schule und Gemeinde etabliert. Einerseits gilt es nun ´Schneisen´ durch das Dickicht der einschlägigen Fachliteratur und der nicht immer kompatiblen kirchenpädagogischen Tendenzen zu schlagen, andererseits diesen äußerst vielschichtigen religionsdidaktischen Zugang an die neuen, kompetenzorientierten Lehrpläne NRWs anzubinden. Beides soll u. a. mit dieser Einführungsveranstaltung versucht werden: Welche Vernetzungs- und Vertiefungsmöglichkeiten bietet dieses Thema? Inwiefern spiegelt sich das jeweilige katholische Kirchenverständnis in den Baustilen der verschiedenen Epochen? Bietet die Kirchenpädagogik besondere interkonfessionelle oder gar interreligiöse Lernchancen? Ist hier das kompetenzorientierte Lernen in besonderem Maße gefordert? Wie lässt sich die Kirchen[raum]pädagogik spiralcurricular von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe aufbauen?

Themenschwerpunkte:
- Raum in anthropologischer wie religiöser Perspektive
- Kirchenraum als Spiegel der Ekklesiologie
- Liturgie und Baustilkunde
- Kirchenraumpädagogik: interkonfessionell - interreligiös
- Curriculare Überlegungen, unterrichtspraktische Hinweise und Bausteine
Die Themenschwerpunkte sind in einem Vorgespräch zu klären.

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL)


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Adressaten:

Fachgruppen Katholische Religion P und Sek I / II

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Anmeldung:

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Zuordnung zu QA:

2.2 Kompetenzorientierung
U: Unterricht

Termin:

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Kursnummer: 20211125

"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde..."

 

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"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde..."

Die so genannte "Apokalyptik" hat als einflussreiche Geistesströmung des Frühjudentums auch das Gesicht des frühen Christentums entscheidend mitgeprägt. Entgegen der bestehenden Machtverhältnisse und Ohnmachtserfahrungen entwirft sie eine strikt theozentrische Perspektive geschichtstranszendenten Heils: Gott wird diese unsere Welt zu einer guten und gerechten Vollendung führen!
"Endzeiterwartungen" gibt es bis heute, und sie verbinden sich oft mit großen Ängsten. Denn anders als die frühjüdisch-christliche Apokalyptik beschränkt sich die heute in Film, Literatur und Kunst mannigfaltig in Erscheinung tretende "kupierte Apokalypse" zumeist auf Visionen des Untergangs. In diesem Spannungsfeld jüdisch-christlicher und moderner apokalyptischer Erwartungen bewegt sich auch die Rede von der "Apokalyptik" im Religionsunterricht - mit die Weltsicht der Schüler/innen prägenden Konsequenzen!

Themenschwerpunkte:
- die Apokalyptik als frühjüdisch-frühchristliches Phänomen
- Analyse ausgewählter Texte (biblisch und nichtbiblisch)
- Auseinandersetzung mit Zeugnissen der Rezeptionsgeschichte (auch aus der Lebenswelt der Schüler/innen)
- Erarbeitung von Unterrichtsbausteinen

Leitung: Dr. Rita Müller-Fieberg (IfL)


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Adressaten:

Religionslehrende der Sekundarstufen

ReferentInnen:

Dr. Rita Müller-Fieberg

Zuordnung zu QA:

2: Lehren und Lernen
U: Unterricht

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Kursnummer: 20211126

Flucht und Migration als Thema des Religionsunterrichts

"Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen." (Mt 25,35)

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Flucht und Migration als Thema des Religionsunterrichts

Flucht und Migration sind Themen, die in der Gegenwart eine besondere Herausforderung sowohl auf gesamtgesellschaftlicher als auch hinsichtlich des Anspruchs einer christlichen Ethik darstellen. Ihre Realität nehmen Schüler/innen nicht nur durch die Medien wahr, sondern erleben sie bis in ihre Klassenzimmer hinein. Neben einer biblisch-theologischen Grundlegung werden Hilfen geboten, wie eine sensible unterrichtliche Thematisierung gelingen kann. Schwerpunkte können in vorheriger Absprache gesetzt werden.

Themenschwerpunkte:
- Migranten, Fremde und Flüchtlinge in Bibel und aktueller Theologie
- Unterrichtsbausteine zum Thema

Leitung: Dr. Rita Müller-Fieberg (IfL)


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Adressaten:

Religionslehrende der Sekundarstufen

ReferentInnen:

Dr. Rita Müller-Fieberg

Zuordnung zu QA:

2: Lehren und Lernen
U: Unterricht

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Kursnummer: 20211127

"Ein guter Gott, der leiden lässt? - Nein danke!?"

Das Ringen um eine Theodizee - empfindliche Rede in Theologie und Religionsunterricht

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"Ein guter Gott, der leiden lässt? - Nein danke!?"

Die Frage, wie ein gütiger und zugleich allmächtiger Gott das Leiden und das Böse in der Welt zulassen kann, ist nach wie vor die drängendste Frage des Glaubens - nicht nur für die Christen. Angesichts von Naturkatastrophen, Gewalt und Krieg stellt sie sich immer wieder neu unseren Kindern und Jugendlichen, die in ihren religiösen Suchbewegungen hier einem entscheidenden ´Stolperstein´ begegnen, eben dem ´Fels des Atheismus´ (Büchner). Wie kann dieser Herausforderung auf dem Stand der aktuellen theologisch-philosophischen Diskussion begegnet werden? Wie lassen sich mit den Schüler/innen Reflexionsprozesse gestalten, die sie überzeugen ohne die Frage dabei allzu schnell zu harmonisieren?

Themenschwerpunkte:
- die klassischen Theodizeeversuche und ihr Ungenügen
- Rationalisierung oder Reductio in Mysterium?
- Revision des Gottesbildes - Abschied vom allmächtigen und gütigen Gott?
- Die Theodizeefrage in Literatur und Film - Beispiele
- Unterrichtspraktische Hinweise und Bausteine
Die Themenschwerpunkte sind in einem Vorgespräch zu klären.

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL)


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Adressaten:

Abrufbar für Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrerinnen und -lehrern im Bereich der Sek I und II

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu QA:

2.2 Kompetenzorientierung
U: Unterricht

Termin:

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Kursnummer: 20211128

Erlösung durch Tod und Auferstehung Jesu - wie verstehen und vermitteln?

- wie lässt sich dies verstehen und vermitteln?

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Erlösung durch Tod und Auferstehung Jesu - wie verstehen und vermitteln?

Es ist sicherlich das zentrale theologische Grunddatum des christlichen Glaubens schlechthin: Im Leiden und Sterben sowie in der Auferweckung Jesu sei Mensch und Welt ´erlöst´. Dieses oft gehörte Grundaxiom stößt indes auf nicht wenige Verständnisschwierigkeiten: Warum und wozu ist Jesus gestorben? Wie hat er sein Leiden und seinen Tod selbst verstanden? Wie kann seinem grausamen Ende eine erlösende Bedeutung zugemessen werden? Wie ist der Zusammenhang zu seinem Leben und seiner Botschaft näher zu beschreiben? Inwiefern sind die neutestamentlichen und frühkirchlichen Deutungen des Todes Jesu vom Alten Testament her geprägt? Wie lassen sich die traditionelle Deutungen (Opfer, Stellvertretung, Sühne etc.) neu verstehen und übersetzen (Mimesis)? Welche individuellen und gesellschaftlichen Implikationen sind damit verbunden? Vermag schließlich die Soteriologie auf die Fragen und Sehnsüchte unserer SchülerInnen heute zu antworten?

Themenschwerpunkte:
- Tod und Auferweckung Jesu: biblisch und systematisch
- Auferweckung als neues Thema des ZA "zwei kontrastierende Deutungen"
- Soteriologische Deutungen in Theologiegeschichte und Gegenwart
- Erlösung in Literatur und Film - Beispiele
- Unterrichtspraktische Hinweise und Bausteine

Die Themenschwerpunkte sind in einem Vorgespräch zu klären.

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL)


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Adressaten:

Fachgruppen Katholische Religion Sek I / II

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu QA:

2.2 Kompetenzorientierung
U: Unterricht

Termin:

Termin ist mit dem Referenten abzustimmen.

Kursentgelte:

Die Höhe kann bei der Kursleitung erfragt werden.

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Kursnummer: 20211129

Christus - der einzige Weg zum Heil?

Der Streit um die Pluralistische Religionstheologie

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Christus - der einzige Weg zum Heil?

Im Rahmen des Dialogs mit den anderen Religionen bemüht sich seit neuester Zeit die so genannte "Pluralistische Religionstheologie" (PR) Jesus Christus in eine (gleichwertige) Reihe mit Heilsgestalten anderer Religionen (z.B. Buddha) einzuordnen. So sehr dies vielleicht einem gewissen gesellschaftlichen Bewusstsein ("Alle Religionen sind doch irgendwie gleich") entgegenkommt, muss doch kritisch die Frage gestellt werden, ob und wie dies noch mit dem Anspruch des Christentums vereinbar ist und ob eine solche Theologie z. B. noch auf dem Boden des II. Vatikanums steht, wie sie selbst für sich gern in Anspruch nimmt. Hilft eine solche Sicht überhaupt wirklich dem Dialog mit den anderen Religionen? Dieser Frage soll hier unter Rückbezug auf
das II. Vatikanum und mit kritischem Blick auf wichtige Vertreter der "Pluralistischen Religionstheologie" nachgegangen werden.
Der Kurs kann ganztägig oder als Nachmittagsveranstaltung durchgeführt werden.

Themenschwerpunkte:
- Einführung in Positionen und Vertreter der Pluralistischen Religionstheologie
- Beurteilung der Kompatibilität dieses Ansatzes mit der interreligiösen Perspektive des II. Vatikanums

Leitung: Dr. Paul Rulands (IfL)


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Adressaten:

Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrern der Sek I/II

ReferentInnen:

Dr. Paul Rulands

Zuordnung zu QA:

U: Unterricht

Termin:

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Anmeldung möglich

Kursnummer: 20211130

Was dürfen wir [noch] hoffen?

Antworten der Eschatologie neu verstehen und vermitteln

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Was dürfen wir [noch] hoffen?

Die Herausforderungen unserer Zeit bringen unsere Hoffnung oft genug ins Wanken. Während sich die Einsicht in die radikale Begrenztheit unserer Existenz noch verstärkt, werden klare Zukunftserwartungen eher selten - tragfähige Visionen, Utopien und ´Träume von einer besseren Welt´ sind inzwischen rar geworden. Was trägt uns noch voran? Woraus leben wir? Was wird kommen?
So Eschatologie als Grunddimension christlicher Existenz auf das Ganze und dessen Sinn blickt, wie lassen sich dann ihre klassischen und womöglich fraglich gewordenen Topoi Himmel, Hölle, Fegefeuer, Gericht und (individueller wie kollektiver) Vollendung heute noch verstehen und im Religionsunterricht vermitteln? Was kann man sich unter einem ´jenseitigen Leben´ bzw. einer ´leiblichen Auferstehung´ heute noch vernünftiger Weise vorstellen?
Systematisch-theologische Aspekte und die Frage der unterrichtspraktischen Vermittlung ergänzen einander.

Themenschwerpunkte:
- theologisch-biblische Aspekte der Eschatologie
- literarische und ästhetische Zugänge
- unterrichtspraktische Bausteine

Der Kurs kann ganztägig oder als Nachmittagsveranstaltung durchgeführt werden.
Die Themenschwerpunkte sind in einem Vorgespräch zu klären.

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL)


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Adressaten:

Fachgruppen Katholische Religion Sek I / II

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu QA:

2: Lehren und Lernen

Termin:

Termin ist mit dem Referenten abzustimmen

Kursentgelte:

Die Höhe kann bei der Kursleitung erfragt werden.

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Anmeldung möglich

Kursnummer: 20211131

Leiblich leben und glauben lernen

Theologische und anthropologische Zugänge zu einem aktuellen Thema

abrufbar, kollegiumsintern
Termin kann abgestimmt werden.

Leiblich leben und glauben lernen

Ein Verhältnis, das es in sich hat: Von Geburt an lebt der Mensch in der Spannung zwischen dem objektiv beobachtbaren Körper, den wir haben und dem lebendigen Leib, der wir sind. Und diese Dimensionen vermag er durch seine Geistigkeit zu transzendieren: er kann über sich selbst und die Welt hinaus fragen nach dem Ursprung, dem Wesen und dem Weg des Lebens. Durch diese in Verschiedenheit sich vollziehende leibgeistige Einheit kann der Mensch eine konkrete, auch religiöse, Identität finden und annehmen. Denn in leibseelischer Einheit ist der Mensch ausgespannt zwischen Himmel und Erde, nur wenig geringer als Gott (Ps 8.6) und doch empfänglich, verwundbar und sterblich. Wo dieser Dreiklang aber gelingt, da ist Heil möglich. Von dieser Ganzheitlichkeit profitieren das Lernen, auch in religiösen Lernprozessen. Die Veranstaltung bietet anthropologische und theologische Zusammenhänge, Unterscheidungen und Klärungen zum Verhältnis von Körper, Leib und Seele an. Diese helfen einerseits, zeitdiagnostisch auf Erscheinungen wie ´Körperkult´ und Formen ´gestörter Leiblichkeit´ einzugehen; andererseits helfen sie, den christlichen Glauben als eine Leibfreundliche Religion zu profilieren. Schwerpunkte können im Vorgespräch geklärt werden.

Themenschwerpunkte:
- Biblische, theologische, philosophische Zugänge und Perspektiven
- Zeitkritische Diagnosen
- Bildungsprozesse aus leibphänomenologischer Sicht
- Unterrichtspraktische Impulse und Modelle

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL)


Termin ist mit dem Referenten abzustimmen. >> Drucken


Adressaten:

Abrufbar für Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrer/innen um Bereich der Sek I/II

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu QA:

2.2. Kompetenzorientierung
U: Unterricht

Termin:

Termin ist mit dem Referenten abzustimmen.

Kursentgelte:

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