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Kursnummer: 24111140

Was können wir hoffen? Was zählt? Eschatologie theologisch und praktisch

 

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Was können wir hoffen? Was zählt? Eschatologie theologisch und praktisch

Die Herausforderungen unserer krisenhaltigen Zeit bringen unsere Hoffnung oft genug ins Wanken. Während sich die Einsicht in die radikale Begrenztheit unserer Existenz noch verstärkt, werden klare Zukunftserwartungen
eher selten - tragfähige Visionen, Utopien und 'Träume von einer besseren Welt' sind inzwischen rar geworden. Was trägt uns noch voran? Woraus leben wir? Was wird kommen?
So Eschatologie als Grunddimension christlicher Existenz auf das Ganze und dessen Sinn blickt, wie lassen sich dann ihre klassischen und womöglich fraglich gewordenen Topoi Himmel, Hölle,
Fegefeuer, Gericht und (individueller wie kollektiver) Vollendung heute noch verstehen und im Religionsunterricht vermitteln? Was kann man sich unter einem 'jenseitigen Leben' bzw. einer 'leiblichen
Auferstehung' heute noch vernünftiger Weise vorstellen? Systematisch-theologische Aspekte und die Frage der unterrichtspraktischen Vermittlung ergänzen einander.

Themenschwerpunkte:
- Traditionelle wie aktuelle Antworten auf die Frage der Eschatologie
- Interkonfessionelle und interreligiöse Perspektiven zum Thema
- Philosophische, literarische und künstlerische Zugänge

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL)


Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um ein schulinternes Abrufangebot, welches präsentisch oder digital (Webinar) durchgeführt werden kann. >> Drucken


Adressaten:

Abrufbar für Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrer*innen der Sek I und II

ReferentInnen:

Prof. Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu RS:

2.6 Lern- und Bildungsangebot
7 Curriculare Eigenprägung

Termin:

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Tagungsort:

präsentisch oder digital (Webinar)

Kursentgelte:

Die Höhe des Kursentgeltes kann bei der Kursleitung erfragt werden.

Fortbildungstage:

1

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Keine Anmeldung möglich

Kursnummer: 24111141

Der Katakombenpakt

Ein inspirierender Impuls für eine glaubwürdige Kirche der Zukunft

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Der Katakombenpakt

Die - ohnehin schon in den letzten Jahren zunehmend schwindende - Glaubwürdigkeit der Kirche ist durch den Missbrauchsskandal noch einmal aufs äußerste erschüttert worden. Massive Kritik und Kirchenaustritte waren die Folge. Wie kann es der Kirche gelingen, diese in massivem Schwund begriffene Glaubwürdigkeit wieder zu gewinnen? Ein Baustein für eine solche Wiedergewinnung von Glaubwürdigkeit könnte die Rückbesinnung auf ein Ereignis im Rahmen des Zweiten Vatikanischen Konzils sein, das in unseren Breiten lange Zeit in Vergessenheit geraten ist, der sogenannte "Katakombenpakt", in dem sich eine Gruppe von Bischöfen zum Verzicht auf Reichtum und alle damit verbundenen Attribute verpflichteten um damit vor der Welt wieder ein glaubwürdiges Zeugnis der Kernaufgabe von Kirche zu geben, nämlich "Zeichen und Werkzeug" des Heils Gottes für alle Menschen zu sein. Der Kurs will die Entstehung des Katakombenpaktes beleuchten, seine zentralen Inhalte vorstellen und auch ein paar kurze Anregungen zur Arbeit im RU geben.

Themenschwerpunkte:
- Einblick in Entstehung und Inhalt des Katakombenpaktes
- Impulse für den RU

Leitung: Dr. Paul Rulands (IfL)


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Adressaten:

Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrer*innen der Sek I und II

ReferentInnen:

Dr. Paul Rulands

Zuordnung zu RS:

2 Lehren und Lernen

Termin:

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Kursentgelte:

Die Höhe des Kursentgeltes kann bei der Kursleitung erfragt werden.

Fortbildungstage:

1

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Anmeldung möglich

Kursnummer: 24111142

Eine Einführung in die Kirchen[raum]pädagogik

 

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Eine Einführung in die Kirchen[raum]pädagogik

Als Form außerschulischen Lernens ´mit allen Sinnen´ ist die Kirchenpädagogik inzwischen fest in Schule und Gemeinde etabliert. Welche besonderen Chancen und Möglichkeiten bietet das Thema konkret im Religionsunterricht? Welche Vernetzungs- und Vertiefungsmöglichkeiten? Inwiefern spiegelt sich etwa das jeweilige katholische, evangelische und orthodoxe Kirchenverständnis in den Baustilen der verschiedenen Epochen? Bietet die Kirchenpädagogik besondere interkonfessionelle oder gar interreligiöse Lernchancen? Ist hier das kompetenzorientierte Lernen in besonderem Maße gefordert? Wie lässt sich die Kirchen[raum]pädagogik spiralcurricular von der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe aufbauen?

Themenschwerpunkte:
- Raum in anthropologischer wie religiöser Perspektive
- Kirchenraum als Spiegel der Ekklesiologie
- Liturgie und Baustilkunde
- Kirchenraumpädagogik: interkonfessionell - interreligiös
- Curriculare Überlegungen, unterrichtspraktische Hinweise und Bausteine

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL)


Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um ein schulinternes Abrufangebot, welches präsentisch oder digital (Webinar) durchgeführt werden kann. >> Drucken


Adressaten:

Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrerinnen und -lehrern

ReferentInnen:

Prof. Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu RS:

2.2 Kompetenzorientierung
2.5 Kognitive Aktivierung
2.6 Lern- und Bildungsangebot

Termin:

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Tagungsort:

präsentisch oder digital (Webinar)

Kursentgelte:

Die Höhe des Kursentgeltes kann bei der Kursleitung erfragt werden.

Fortbildungstage:

1

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Anmeldung möglich

Kursnummer: 24111143

Leiblich leben und glauben lernen

Theologische und anthropologische Zugänge zu einem aktuellen Thema

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Leiblich leben und glauben lernen

Ein Verhältnis, das es in sich hat: Von Geburt an lebt der Mensch in der Spannung zwischen dem objektiv beobachtbaren Körper, den wir haben und dem lebendigen Leib, der wir sind. Und diese Dimensionen vermag er durch seine Geistigkeit zu transzendieren: er kann über sich selbst und die Welt hinaus fragen nach dem Ursprung, dem Wesen und dem Weg des Lebens. Durch diese in Verschiedenheit sich vollziehende leibgeistige Einheit kann der Mensch eine konkrete, auch religiöse, Identität finden und annehmen. Denn in leibseelischer Einheit ist der Mensch ausgespannt zwischen Himmel und Erde, nur wenig geringer als Gott (Ps 8.6) und doch empfänglich, verwundbar und sterblich. Wo dieser Dreiklang aber gelingt, da ist Heil möglich. Von dieser Ganzheitlichkeit profitieren das Lernen, auch in religiösen Lernprozessen. Die Veranstaltung bietet anthropologische und theologische Zusammenhänge, Unterscheidungen und Klärungen zum Verhältnis von Körper, Leib und Seele an. Diese helfen einerseits, zeitdiagnostisch auf Erscheinungen wie 'Körperkult' und Formen 'gestörter Leiblichkeit' einzugehen; andererseits helfen sie, den christlichen Glauben als eine Leibfreundliche Religion zu profilieren. Die Themenschwerpunkte können in einem Vorgespräch abgestimmt werden.

Themenschwerpunkte:
- Biblische, theologische, philosophische Zugänge und Perspektiven
- Zeitkritische Diagnosen
- Bildungsprozesse aus leibphänomenologischer Sicht
- Unterrichtspraktische Impulse und Modelle

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL)


Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um ein schulinternes Abrufangebot, welches präsentisch oder digital (Webinar) durchgeführt werden kann. >> Drucken


Adressaten:

Abrufbar für Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrer/innen um Bereich der Sek I/II

ReferentInnen:

Prof. Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu RS:

2.2 Kompetenzorientierung

Termin:

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Tagungsort:

präsentisch oder digital (Webinar)

Kursentgelte:

Die Höhe des Kursentgeltes kann bei der Kursleitung erfragt werden.

Fortbildungstage:

1

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Anmeldung möglich

Kursnummer: 24111144

Ethische Fragen am Lebensende

Sterbebegleitung und Sterbehilfe

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Ethische Fragen am Lebensende

Im Februar 2020 entscheidet das Bundesverfassungsgericht, dass jede Person, egal ob alt oder jung, ob krank oder gesund, das Recht erhalten soll, sich bei einer Selbsttötung helfen zu lassen. Es weist hier insbesondere auf die Individualität und Selbstbestimmung des Menschen hin. "Ein folgenreicher Paradigmenwechsel" (DLF) im Bereich der Sterbehilfe, dessen Konsequenzen noch nicht absehbar sind. Die EKD und die Deutsche Bischofskonferenz kritisieren dieses Urteil deutlich und weisen auf den Druck hin, dem gerade alte und kranke Menschen ausgesetzt sein können, ihr Leben zu beenden, um beispielsweise niemandem - zur Last zu fallen‘.
Anhand verschiedener Medien wird die komplexe Situation multiperspektivisch beleuchtet, u.a. mit Ferdinand von Schirachs neuem Theaterstück "Gott" (2020), in dem (wie schon im Drama "Terror") die Zuschauer*innen schließlich zur eigenen Entscheidung aufgefordert werden.
Im Kurs wird anhand von Beispielen insbesondere die Perspektive des BK eingenommen.

Themenschwerpunkte:
- Sterbehilfe und Sterbebegleitung
- Ethische Fragen
- Christliche Positionen im Kontext von Pluralität
- Unterrichtspraktische Impulse

Leitung: Dr. Kristin Konrad (IfL


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Adressaten:

Religionslehrer*innen der Sek I und II, insbesondere des BK

ReferentInnen:

Dr. Kristin Konrad

Zuordnung zu RS:

2 Lehren und Lernen

Termin:

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Kursentgelte:

Die Höhe des Kursentgeltes kann bei der Kursleitung erfragt werden.

Fortbildungstage:

1

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Anmeldung möglich

Kursnummer: 24111145

Quo vadis Religionsunterricht? Religionspädagogische Standortbestimmungen

Religionspädagogische Standortbestimmung in kritischer wie praktischer Absicht

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Quo vadis Religionsunterricht? Religionspädagogische Standortbestimmungen

Die sich beschleunigenden gesellschaftlichen und demographischen Veränderungen, aber auch die schulreformerischen Bemühungen der letzten Zeit stellen den Religionsunterricht zweifelsohne immer mehr vor 'neue Herausforderungen' (Dt. Bischöfe). Religionslehrer*innen, die (noch) vom Geist der 'Würzburger Synode' geprägt sind, müssen die damals empfohlene Aufgabenteilung zwischen Gemeinde und Schule heute zunehmend in Frage gestellt sehen - zeichnen sich unsere Schüler*innen doch zumeist durch eine weitgehende Bezugslosigkeit zu Glaube und Kirche und einen Mangel an religiöser Erziehung aus. Läutet die Situation radikaler Säkularisierung tatsächlich den 'Abschied von der Korrelation' (Englert) ein? Muss damit auch das Verhältnis zwischen (schul-)pädagogischer und theologischer Verantwortung des RU neu definiert werden? Soll ein 'performativer Religionsunterricht' gar den Ausfall religiöser (Lebens-)Erfahrung kompensieren? Wie verhält sich ein an Standards und Kompetenzen orientierter RU zu all diesem? Muss der RU dann zudem noch "konstruktivistisch" ausgerichtet sein? Wie weit ist die Entwicklung des konfessionell-kooperativen RU gediehen? Und endlich: Was bedeuten all diese 'religions-pädagogischen Innovationen' für den*die einzelne*n Religionslehrer*in, auf den es jetzt wieder 'ankommt' (Hattie)?

Themenschwerpunkte:
- aktuelle religionssoziologische Befunde (Shell, Sinus u.a.)
- RU (noch) in der öffentlichen Schule?
- Korrelationsdidaktik in der Krise?
- Performativer RU: Anliegen und Konkretisierungen
- Religionslehrer*in heute - eine besondere Herausforderung

Die Themenschwerpunkte können in einem Vorgespräch abgestimmt werden.

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL)


Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um ein schulinternes Abrufangebot, welches präsentisch oder digital (Webinar) durchgeführt werden kann. >> Drucken


Adressaten:

Fachgruppen Katholische Religion Sek I/II

ReferentInnen:

Prof. Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu RS:

2.6 Lern- und Bildungsangebot
4.1 Lehrerbildung

Termin:

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Tagungsort:

präsentisch oder digital (Webinar)

Kursentgelte:

Die Höhe des Kursentgeltes kann bei der Kursleitung erfragt werden.

Fortbildungstage:

1

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Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.

fast ausgebucht

Kursnummer: 24111146

Interreligiöses Begegnungslernen

Lernen in Begegnung von Religionen und Weltsichten - an meiner Schule

• Grundlagen-Seminar: 15. April 14:00-18:00h – 16. April 2024, 9:00-16:30h (Caritas-Haus, Präsenzveranstaltung ohne Übernachtung)
• Individuelle Begleitung der Projekte durch die Kursleitungen
• Reflexionsveranstaltung: 5. November 2024, 15:00-18:00h (Webinar)
• Abschlussveranstaltung: Frühjahr 2025, Termin und Ort in Absprache mit den Teilnehmer*innen
• Wenn gewünscht: Ergänzende Veranstaltung für zukünftige Multiplikator*innen.

Interreligiöses Begegnungslernen

In Zusammenarbeit mit dem Bistum Essen 

Projektentwicklung und Qualifikation für Lehrkräfte als Multiplikator*innen (nicht nur) an der eigenen Schule.

In pluralen Gesellschaften und global wird es zunehmend zu einer dringenden Bildungsaufgabe, das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Weltsichten zu sichern. Hier muss an der Schule als wichtigstem Bildungsort angesetzt werden. Schüler*innen und Lehrer*innen können hier in realen Begegnungen lernen, einen fairen Dialog in gegenseitigem Respekt auch mit sehr unterschiedlichen Weltsichten zu führen.
Interreligiöses Begegnungslernen in der Fächergruppe Religion/Praktische Philosophie bzw. Ethik wird seit 2002/2003 in Schulprojekten erprobt und wissenschaftlich begleitet sowie seit 2013 an der PH Heidelberg in Kooperation mit anderen Lehrerausbildungsstätten als Zusatzqualifikation für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte angeboten.
Es geht um ein Lernen in Begegnung von Religionen und Weltsichten an der eigenen Schule, um Toleranz und ein kritisches Nachdenken über "das Andere" und "das Eigene".
Interreligiöses Begegnungslernen ist ein an der stetigen didaktischen Praxis korrigiertes und aktualisiertes Konzept, das auf einer einfachen Abfolge von vier didaktischen Phasen beruht, das für alle Teilnehmenden, Lehrkräfte wie SuS, leicht nachzuvollziehen ist. Mit nur einem Projekttag pro Schuljahr wird bereits eine nachhaltige Anbahnung interreligiöser, interkultureller und prozessbezogener Kompetenzen für eine weltanschaulich plurale Gesellschaft ermöglicht.

Die einjährige Qualifikation bietet Ihnen - auf Ihre jeweilige Schulpraxis bezogen:
- Kenntnisse über Religionen zu erwerben und zu vertiefen;
- konkrete Methoden für ein Begegnungslernen zwischen verschiedenen religiösen, kulturellen und säkularen Weltsichten verwenden zu können, darunter auch Konfliktlösungsstrategien;
- begleitet zu werden, anhand eines praxiserprobten Konzepts gemeinsam mit anderen Fachkolleg*innen ein eigenes Projekt des Dialogs von unterschiedlichen Religionen und Weltsichten an der eigenen Schule durchzuführen und zu reflektieren;
- Faktoren der eigenen Religiosität, des eigenen Selbstverständnisses und der Lehrerrolle in der Pluralität zu klären.
Dabei werden Sie auf systemischer, schulorganisatorischer Ebene unterstützt.

Im Rahmen der Fortbildung werden Kompetenzen erworben, als Multiplikator*in weiteren Schulen bei der Implementierung des Dialogkonzepts beratend zur Seite stehen zu können. Die Fortbildung kann für die Zusatzqualifikation 'Fächerkooperierendes Interreligiöses Begegnungslernen' des Instituts für Philosophie und Theologie der PH Heidelberg anerkannt werden.

Teilnehmen können Lehrer*innen der Fächergruppe PP/ Religion. Man kann sich allein oder gemeinsam mit Kolleg*innen der Schule anmelden. Voraussetzung ist die Bereitschaft und Offenheit für einen interreligiösen Dialog, der auch säkulare Perspektiven einschließt.

Themenschwerpunkte:
- Pädagogische und didaktische Grundlagen des Lernens in Begegnung von Religionen und Weltsichten
- Schulsystemische Perspektiven des Begegnungslernens
- Planung und Durchführung von Projekten des in der Fächergruppe Religion/PP

Leitung: Dr. Kristin Konrad (IfL), Gaby Eichwald-Wiesten (Bistum Essen), Detlef Schneider-Stengel (Bistum Essen)


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Adressaten:

LuL der Fächergruppe Religionslehre/ Praktische Philosophie Sek I und Sek II aller Schulformen, LuL der 3./4. Klasse PS

ReferentInnen:

Dr. Darjusch Bartsch
Prof. Dr. Katja Boehme
Dr. Matthias Korten
Jun. Prof. Dr. Manuel Lorenz
Katharina Gaida

Anmeldung:

Die Anmeldung ist nur für alle Module möglich.

Zuordnung zu RS:

3.4 Kommunikation, Kooperation und Vernetzung
2 Lehren und Lernen
4 Professionalisierung

Termin:

• Grundlagen-Seminar: 15. April 14:00-18:00h – 16. April 2024, 9:00-16:30h (Caritas-Haus, Präsenzveranstaltung ohne Übernachtung)
• Individuelle Begleitung der Projekte durch die Kursleitungen
• Reflexionsveranstaltung: 5. November 2024, 15:00-18:00h (Webinar)
• Abschlussveranstaltung: Frühjahr 2025, Termin und Ort in Absprache mit den Teilnehmer*innen
• Wenn gewünscht: Ergänzende Veranstaltung für zukünftige Multiplikator*innen.

Tagungsort:

Caritas-Fortbildungszentrum Essen

Kursentgelte:

63,50 € für Grundlagenveranstaltung, Webinar und Abschlussveranstaltung

Anmeldeschluss:

25.03.2024

Fortbildungstage:

2

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fast ausgebucht

Kursnummer: 24111146-B

Interreligiöses Begegnungslernen

Lernen in Begegnung von Religionen und Weltsichten - an meiner Schule

• Grundlagen-Seminar: 15. April 14:00-18:00h – 16. April 2024, 9:00-16:30h (Caritas-Haus, Präsenzveranstaltung ohne Übernachtung)
• Individuelle Begleitung der Projekte durch die Kursleitungen
• Reflexionsveranstaltung: 5. November 2024, 15:00-18:00h (Webinar)
• Abschlussveranstaltung: Frühjahr 2025, Termin und Ort in Absprache mit den Teilnehmer*innen
• Wenn gewünscht: Ergänzende Veranstaltung für zukünftige Multiplikator*innen.

Interreligiöses Begegnungslernen

In Zusammenarbeit mit dem Bistum Essen 

Projektentwicklung und Qualifikation für Lehrkräfte als Multiplikator*innen (nicht nur) an der eigenen Schule.

In pluralen Gesellschaften und global wird es zunehmend zu einer dringenden Bildungsaufgabe, das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Weltsichten zu sichern. Hier muss an der Schule als wichtigstem Bildungsort angesetzt werden. Schüler*innen und Lehrer*innen können hier in realen Begegnungen lernen, einen fairen Dialog in gegenseitigem Respekt auch mit sehr unterschiedlichen Weltsichten zu führen.
Interreligiöses Begegnungslernen in der Fächergruppe Religion/Praktische Philosophie bzw. Ethik wird seit 2002/2003 in Schulprojekten erprobt und wissenschaftlich begleitet sowie seit 2013 an der PH Heidelberg in Kooperation mit anderen Lehrerausbildungsstätten als Zusatzqualifikation für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte angeboten.
Es geht um ein Lernen in Begegnung von Religionen und Weltsichten an der eigenen Schule, um Toleranz und ein kritisches Nachdenken über "das Andere" und "das Eigene".
Interreligiöses Begegnungslernen ist ein an der stetigen didaktischen Praxis korrigiertes und aktualisiertes Konzept, das auf einer einfachen Abfolge von vier didaktischen Phasen beruht, das für alle Teilnehmenden, Lehrkräfte wie SuS, leicht nachzuvollziehen ist. Mit nur einem Projekttag pro Schuljahr wird bereits eine nachhaltige Anbahnung interreligiöser, interkultureller und prozessbezogener Kompetenzen für eine weltanschaulich plurale Gesellschaft ermöglicht.

Die einjährige Qualifikation bietet Ihnen - auf Ihre jeweilige Schulpraxis bezogen:
- Kenntnisse über Religionen zu erwerben und zu vertiefen;
- konkrete Methoden für ein Begegnungslernen zwischen verschiedenen religiösen, kulturellen und säkularen Weltsichten verwenden zu können, darunter auch Konfliktlösungsstrategien;
- begleitet zu werden, anhand eines praxiserprobten Konzepts gemeinsam mit anderen Fachkolleg*innen ein eigenes Projekt des Dialogs von unterschiedlichen Religionen und Weltsichten an der eigenen Schule durchzuführen und zu reflektieren;
- Faktoren der eigenen Religiosität, des eigenen Selbstverständnisses und der Lehrerrolle in der Pluralität zu klären.
Dabei werden Sie auf systemischer, schulorganisatorischer Ebene unterstützt.

Im Rahmen der Fortbildung werden Kompetenzen erworben, als Multiplikator*in weiteren Schulen bei der Implementierung des Dialogkonzepts beratend zur Seite stehen zu können. Die Fortbildung kann für die Zusatzqualifikation 'Fächerkooperierendes Interreligiöses Begegnungslernen' des Instituts für Philosophie und Theologie der PH Heidelberg anerkannt werden.

Teilnehmen können Lehrer*innen der Fächergruppe PP/ Religion. Man kann sich allein oder gemeinsam mit Kolleg*innen der Schule anmelden. Voraussetzung ist die Bereitschaft und Offenheit für einen interreligiösen Dialog, der auch säkulare Perspektiven einschließt.

Themenschwerpunkte:
- Pädagogische und didaktische Grundlagen des Lernens in Begegnung von Religionen und Weltsichten
- Schulsystemische Perspektive des Begegnungslernens
- Planung und Durchführung von Projekten in der Fächergruppe Religion/PP

Leitung: Dr. Kristin Konrad (IfL), Prof. Dr. Katja Boehme (PH Heidelberg), Gaby Eichwald-Wiesten (Bistum Essen), Detlef Schneider-Stengel (Bistum Essen)


Anmeldung über Modul 1 >> Drucken


Adressaten:

LuL der Fächergruppe Religionslehre/ Praktische Philosophie Sek I und Sek II aller Schulformen, LuL der 3./4. Klasse PS

ReferentInnen:

Dr. Darjusch Bartsch
Prof. Dr. Katja Boehme
Dr. Matthias Korten
Jun. Prof. Dr. Manuel Lorenz
Katharina Gaida

Anmeldung:

Die Anmeldung ist nur für alle Module möglich.

Zuordnung zu RS:

3.4 Kommunikation, Kooperation und Vernetzung
2 Lehren und Lernen
4 Professionalisierung

Termin:

• Grundlagen-Seminar: 15. April 14:00-18:00h – 16. April 2024, 9:00-16:30h (Caritas-Haus, Präsenzveranstaltung ohne Übernachtung)
• Individuelle Begleitung der Projekte durch die Kursleitungen
• Reflexionsveranstaltung: 5. November 2024, 15:00-18:00h (Webinar)
• Abschlussveranstaltung: Frühjahr 2025, Termin und Ort in Absprache mit den Teilnehmer*innen
• Wenn gewünscht: Ergänzende Veranstaltung für zukünftige Multiplikator*innen.

Tagungsort:

Webinar

Kursentgelte:

0,00 für Grundlagenveranstaltung, Webinar und Abschlussveranstaltung

Fortbildungstage:

2

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Anmeldung möglich

Kursnummer: 24111148

Jüdisches Leben kennenlernen - Verschwörungserzählungen begegnen

Fortbildungstag im Jüdischen Museum Westfalen

Mo. 06.05.2024 10:00 - 16:00 Uhr

Jüdisches Leben kennenlernen - Verschwörungserzählungen begegnen

In Zusammenarbeit mit dem Bistum Münster und dem jüdischen Museum Westfalen (Dorsten) 

Das Jüdische Museum Westfalen ist als außerschulischer Lernort für Schulklassen oder Religionskurse, aber auch für eigene Fortbildung von Lehrer*innen von Interesse. Es legt mit seinem pädagogischen Angebot einen besonderen Schwerpunkt auf das jüdische Leben in der Region, setzt mit dem Projekt "Erzähl mir nix! Verschwörungsmythen im Blick" aber auch aktuelle gesellschaftspolitische Akzente. So haben Verschwörungserzählungen, obwohl sie bereits seit Jahrhunderten kursieren, in der Coronapandemie neuen Aufwind erhalten.
Die Teilnehmer*innen bekommen einen Einblick in das Museum und seine pädagogische Arbeit, sowie auch in die Struktur und Funktion von Verschwörungsmythen. Handlungsstrategien und pädagogische Ansätze werden erprobt. Die Veranstaltung richtet sich primär an Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II.

Themenschwerpunkte:
- Judentum in Westfalen
- Verschwörungsmythen und ihre Funktion einordnen lernen und ihnen begegnen
- Unterrichtspraktische Impulse

Leitung: Dr. Kristin Konrad (IfL), Dr. Heiko Overmeyer (Bistum Münster), Anja Mausbach (Jüdisches Museum Westfalen)


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Adressaten:

Religionslehrer*innen der Sek I und Sek II

ReferentInnen:

Anja Mausbach
Mareike Fiedler

Zuordnung zu RS:

2 Lehren und Lernen
3.2 Kultur des Umgangs miteinander

Termin:

Mo. 06.05.2024 10:00 - 16:00 Uhr

Tagungsort:

Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Straße 1, 46282 Dorsten

Kursentgelte:

17,50 €

Anmeldeschluss:

29.04.2024

Fortbildungstage:

1

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Anmeldung möglich

Kursnummer: 24111149

Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden (Hans Küng)

Das Projekt Weltethos und seine religionspädagogisch-praktische Bedeutung

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden (Hans Küng)

Sinn und Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs sind heute angesichts der multireligiösen Lebenssituation der Menschen gerade auch in Deutschland in ihrer Notwendigkeit unbestritten. Zugleich aber wirft diese Situation die Frage auf, welche ethischen Normen und moralischen Regeln nun gelten sollen. In diesem Zusammenhang hat das Weltethosprojekt Hans Küngs große theologische, politische und auch religionspädagogische Relevanz. Im Kurs sollen zunächst Entstehung und Entwicklung dieses Projektes dargelegt und die Kernthesen erläutert werden. In einem zweiten Schritt soll dieses Projekt dann auf seine schulische Brauchbarkeit hin befragt werden, z. B. hinsichtlich der Möglichkeit eines darauf fußenden "Schulethos" und auch seiner Eignung für den Bereich des interreligiösen Lernens.

Themenschwerpunkte:
- Erstehung und Kernthesen des Projektes
- religionspädagogische Relevanz für den Bereich Schule und interreligiöses Lernen

Leitung: Dr. Paul Rulands (IfL)


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Adressaten:

Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrer*innen der Sek I/II

ReferentInnen:

Dr. Paul Rulands

Zuordnung zu RS:

2 Lehren und Lernen

Termin:

Der Termin kann mit der Kursleitung abgestimmt werden.

Tagungsort:

präsentisch oder digital (Webinar)

Kursentgelte:

Die Höhe des Kursentgeltes kann bei der Kursleitung erfragt werden.

Fortbildungstage:

1

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