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Kursnummer: 18211113

"Ein guter Gott, der leiden lässt? - Nein danke!?"

Das Ringen um eine Theodizee- empfindliche Rede in Theologie und Religionsunterricht

Do. 11.10.2018, 10:00 Uhr - Fr. 12.10.2018, 14:00 Uhr

"Ein guter Gott, der leiden lässt? - Nein danke!?"

In Zusammenarbeit mit den Religionslehrenden des Syrisch-orthodoxen Kirchenkreises 

Die Frage, wie ein gütiger und zugleich allmächtiger Gott das Leiden und das Böse in der Welt zulassen kann, ist nach wie vor die drängendste Frage des Glaubens - nicht nur für die Christen. Angesichts von Naturkatastrophen, Gewalt und Krieg stellt sie sich immer wieder neu unseren Kindern und Jugendlichen, die in ihren religiösen Suchbewegungen hier dem ´Fels des Atheismus´ (Büchner) begegnen. Oder handelt es sich hier um ´Stolpersteine´, die im Sinne der Weisheitssprüche des Heiligen Isaac dem Syrer (7. Jhd.) als "Versuchungen", verstanden werden können, ohne die wir "weder Gottes Fürsorge empfinden, noch "geistliche Weisheit erlernen"? [Hom. 3, B 36] Diesen Fragen wird die Veranstaltung auf dem Stand der aktuellen theologisch-philosophischen Diskussion nachgehen und dabei unterrichtspraktische Impulse für die je eigenen Reflexionsprozesse der Schüler/innen anbieten.

Themenschwerpunkte:
- die klassischen Theodizeeversuche und ihr Ungenügen
- Revision des Gottesbildes - Abschied vom allmächtigen und gütigen Gott? - die Theodizeefrage in Literatur und Film - Beispiele
- Unterrichtspraktische Hinweise und Bausteine

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IfL), Augin Yalcin


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Adressaten:

Religionslehrende des Syrisch-orthodoxen Kirchenkreises

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu QA:

2.3 Lern- und Bildungsangebot
U: Unterricht

Termin:

Do. 11.10.2018, 10:00 Uhr - Fr. 12.10.2018, 14:00 Uhr

Tagungsort:

Kardinal-Hengsbach-Haus, Essen-Werden

Kursentgelte:

90,00 €€ €

Anmeldeschluss:

16.08.2018

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auf Warteliste

Kursnummer: 18211114

Jahrestagung Haupt-, Real-, und Sekundarschulen im Erzbistum Paderborn

 

Mi. 05.12.2018, 09:30 Uhr - Do. 06.12.2018, 18:00 Uhr

Jahrestagung Haupt-, Real-, und Sekundarschulen im Erzbistum Paderborn

In Zusammenarbeit mit dem IRuM Paderborn 

Thema, Programm und Referenten/innen werden noch bekannt gegeben.

Leitung: Dr. Paul Rulands (IfL), Alexander Schmidt


Anmeldung über: Frau Risse, Tel.: 05251/1251343 oder per E-Mail: lehrerfortbildung@erzbistum-paderborn.de >> Drucken


Adressaten:

Lehrkräfte der Haupt-, Real- u.. Sekundarschulen des Erzbistums Paderborn

ReferentInnen:

Alexander Schmidt
N.N.
Ferdinand Schröder

Anmeldung:

Anmeldung über: Frau Risse, Tel.: 05251/1251343 oder per E-Mail: lehrerfortbildung@erzbistum-paderborn.de

Zuordnung zu QA:

U: Unterricht

Termin:

Mi. 05.12.2018, 09:30 Uhr - Do. 06.12.2018, 18:00 Uhr

Tagungsort:

Kath. Akademie, Schwerte

Kursentgelte:

90,00 €€ €

Anmeldeschluss:

10.10.2018

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Kurs abgeschlossen

Kursnummer: 18211115

Nachfolgeveranstaltung zu den Zertifikatskursen Sek I ab 2006 im Erzbistum Köln

 

Fr. 14.09.2018, 10:00 Uhr - Sa. 15.09.2018, 14:00 Uhr

Nachfolgeveranstaltung zu den Zertifikatskursen Sek I ab 2006 im Erzbistum Köln

In Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Köln 

Die inhaltlichen Schwerpunkte werden mit dem Teilnehmerkreis noch abgestimmt. Die Nachfolgetagung zu den Zertifikatskursen bietet die Gelegenheit, ein aktuelles Thema aus Theologie und Religionspädagogik aufzugreifen und im Hinblick auf die unterrichtliche Umsetzung zu reflektieren.

Theologische Impulse
Religionspädagogische Umsetzung

Leitung: Dr. Rita Müller-Fieberg (IfL), Dr. Paul Rulands (IfL), Gregor Hofmeister (EGV Köln)


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Adressaten:

Absolventen/innen der o.g. Zertifikatskurse und weitere Interessierte

ReferentInnen:

Dr. Rita Müller-Fieberg
Dr. Paul Rulands
Gregor Hofmeister

Zuordnung zu QA:

U: Unterricht

Termin:

Fr. 14.09.2018, 10:00 Uhr - Sa. 15.09.2018, 14:00 Uhr

Tagungsort:

Kardinal-Schulte-Haus, Bergisch Gladbach

Kursentgelte:

90,00 €€ €

Anmeldeschluss:

01.08.2018

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auf Warteliste

Kursnummer: 18211116

Arbeiten mit der Bibel im RU - Methoden und Impulse

Nachfolgeveranstaltung Zertifikatskurs Sek I Aachen-Köln 2016-17

Do. 20.09.2018, 09:30 Uhr - Fr. 21.09.2018, 14:00 Uhr

Arbeiten mit der Bibel im RU - Methoden und Impulse

Das Arbeiten mit konkreten Texten aus der Bibel, der Ur-Kunde des Glaubens, ist sicherlich einer der wichtigsten Bausteine eines guten Religionsunterrichtes. Dazu gehört auch, diese Texte ansprechend und methodisch-didaktisch gut aufbereitet präsentieren zu können. Die Nachfolgeveranstaltung des Zertifikatskurses Sek I (Aachen-Köln) möchte hierzu anhand von konkreten Bibeltexten anregende Methoden und Impulse für die Arbeit mit der Bibel vorstellen und praktisch erproben.

Arbeit mit biblischen Texten
methodisch-didaktische Impulse für den RU

Leitung: Dr. Paul Rulands (IfL), Gregor Hofmeister, Jean-Pierre Sterck-Degueldre


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Adressaten:

Absolvent/innen des Zertifikatskurses Sek I Aachen-Köln 2015-16

ReferentInnen:

Dr. Jean-Pierre Sterck-Degueldre
Dr. Rita Müller-Fieberg

Zuordnung zu QA:

U: Unterricht

Termin:

Do. 20.09.2018, 09:30 Uhr - Fr. 21.09.2018, 14:00 Uhr

Tagungsort:

Kardinal-Schulte-Haus, Bergisch Gladbach

Kursentgelte:

90,00 €€ €

Anmeldeschluss:

10.08.2018

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Anmeldung möglich

Kursnummer: 18211117

"Ein guter Gott, der leiden lässt? - Nein danke!?"

Das Ringen um eine Theodizee- empfindliche Rede in Theologie und Religionsunterricht

abrufbar, kollegiumsintern
Termin kann abgestimmt werden.

"Ein guter Gott, der leiden lässt? - Nein danke!?"

Die Frage, wie ein gütiger und zugleich allmächtiger Gott das Leiden und das Böse in der Welt zulassen kann, ist nach wie vor die drängendste Frage des Glaubens - nicht nur für die Christen. Angesichts von Naturkatastrophen, Gewalt und Krieg stellt sie sich immer wieder neu unseren Kindern und Jugendlichen, die in ihren religiösen Suchbewegungen hier einem entscheidenden ´Stolperstein´ begegnen, eben dem ´Fels des Atheismus´ (Büchner). Wie kann dieser Herausforderung auf dem Stand der aktuellen theologisch-philosophischen Diskussion begegnet werden? Wie lassen sich mit den Schülern und Schülerinnen Reflexionsprozesse gestalten, die sie überzeugen ohne die Frage dabei allzu schnell zu harmonisieren?

Themenschwerpunkte:
- die klassischen Theodizeeversuche und ihr Ungenügen
- Rationalisierung oder Reductio in Mysterium?
- Revision des Gottesbildes - Abschied vom allmächtigen und gütigen Gott?
- Die Theodizeefrage in Literatur und Film - Beispiele
- Unterrichtspraktische Hinweise und Bausteine
Die Themenschwerpunkte sind in einem Vorgespräch zu klären.

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IFL)


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Adressaten:

Abrufbar für Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrerinnen und -lehrern im Bereich der Sek I und II

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu QA:

2.2 Kompetenzorientierung, U: Unterricht

Termin:

Termin ist mit dem Referenten abzustimmen

Kursentgelte:

Die Höhe kann bei der Kursleitung erfragt werden.

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Kursnummer: 18211118

Erlösung durch Tod und Auferstehung Jesu - wie verstehen und vermitteln?

- wie lässt sich dies verstehen und vermitteln?

abrufbar, kollegiumsintern
Termin kann abgestimmt werden.

Erlösung durch Tod und Auferstehung Jesu - wie verstehen und vermitteln?

Es ist sicherlich das zentrale theologische Grunddatum des christlichen Glaubens schlechthin: Im Leiden und Sterben sowie in der Auferweckung Jesu sei Mensch und Welt ´erlöst´. Dieses oft gehörte Grundaxiom stößt indes auf nicht wenige Verständnisschwierigkeiten: Warum und wozu ist Jesus gestorben? Wie hat er sein Leiden und seinen Tod selbst verstanden? Wie kann seinem grausamen Ende eine erlösende Bedeutung zugemessen werden? Wie ist der Zusammenhang zu seinem Leben und seiner Botschaft näher zu beschreiben? Inwiefern sind die neutestamentlichen und frühkirchlichen Deutungen des Todes Jesu vom Alten Testament her geprägt? Wie lassen sich die traditionelle Deutungen (Opfer, Stellvertretung, Sühne etc.) neu verstehen und übersetzen (Mimesis)? Welche individuellen und gesellschaftlichen Implikationen sind damit verbunden? Vermag schließlich die Soteriologie auf die Fragen und Sehnsüchte unserer SchülerInnen heute zu antworten?

Themenschwerpunkte:
- Tod und Auferweckung Jesu: biblisch und systematisch
- Soteriologische Deutungen in Theologiegeschichte und Gegenwart
- Erlösung in Literatur und Film - Beispiele
- Unterrichtspraktische Hinweise und Bausteine
Die Themenschwerpunkte sind in einem Vorgespräch zu klären.

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IFL)


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Adressaten:

Fachgruppen Katholische Religion Sek I / II

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu QA:

2: Lehren und Lernen

Termin:

Termin ist mit dem Referenten abzustimmen.

Kursentgelte:

Die Höhe kann bei der Kursleitung erfragt werden.

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Kursnummer: 18211119

Christus - der einzige Weg zum Heil?

Der Streit um die Pluralistische Religionstheologie

abrufbar, kollegiumsintern
Termin kann abgestimmt werden.

Christus - der einzige Weg zum Heil?

Im Rahmen des Dialogs mit den anderen Religionen bemüht sich seit neuester Zeit die so genannte "Pluralistische Religionstheologie" (PR) Jesus Christus in eine (gleichwertige) Reihe mit Heilsgestalten anderer Religionen (z.B. Buddha) einordnen. So sehr dies vielleicht einem gewissen gesellschaftlichen Bewusstsein ("Alle Religionen sind doch irgendwie gleich") entgegenkommt, muss doch kritisch die Frage gestellt werden, ob und wie dies noch mit dem Anspruch des Christentums vereinbar ist und ob eine solche Theologie z. B. noch auf dem Boden des II. Vatikanums steht, wie sie selbst für sich gern in Anspruch nimmt. Hilft eine solche Sicht überhaupt wirklich dem Dialog mit den anderen Religionen? Dieser Frage soll hier unter Rückbezug auf
das II. Vatikanum und mit kritischem Blick auf wichtige Vertreter der "Pluralistischen Religionstheologie" nachgegangen werden.
Der Kurs kann ganztägig oder als Nachmittagsveranstaltung durchgeführt werden.

Themenschwerpunkte:
- Einführung in Positionen und Vertreter der Pluralistischen Religionstheologie
- Beurteilung der Kompatibilität dieses Ansatzes mit der interreligiösen Perspektive des II. Vatikanums

Leitung: Dr. Paul Rulands (IfL)


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Adressaten:

Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrern der Sek I/II

ReferentInnen:

Dr. Paul Rulands

Zuordnung zu QA:

U: Unterricht

Termin:

Termin ist mit dem Referenten abzustimmen

Kursentgelte:

Die Höhe kann bei der Kursleitung erfragt werden.

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Kursnummer: 18211120

Was dürfen wir [noch] hoffen?

Antworten der Eschatologie neu verstehen und vermitteln

abrufbar, kollegiumsintern
Termin kann abgestimmt werden.

Was dürfen wir [noch] hoffen?

Die Herausforderungen unserer Zeit bringen unsere Hoffnung oft genug ins Wanken. Während sich die Einsicht in die radikale Begrenztheit unserer Existenz noch verstärkt, werden klare Zukunftserwartungen eher selten - tragfähige Visionen, Utopien und ´Träume von einer besseren Welt´ sind inzwischen rar geworden. Was trägt uns noch voran? Woraus leben wir? Was wird kommen?
So Eschatologie als Grunddimension christlicher Existenz auf das Ganze und dessen Sinn blickt, wie lassen sich dann ihre klassischen und womöglich fraglich gewordenen Topoi Himmel, Hölle, Fegefeuer, Gericht und (individueller wie kollektiver) Vollendung heute noch verstehen und im Religionsunterricht vermitteln? Was kann man sich unter einem ´jenseitigen Leben´ bzw. einer ´leiblichen Auferstehung´ heute noch vernünftiger Weise vorstellen?
Systematisch-theologische Aspekte und die Frage der unterrichtspraktischen Vermittlung ergänzen einander.

Themenschwerpunkte:
- theologisch-biblische Aspekte der Eschatologie
- literarische und ästhetische Zugänge
- unterrichtspraktische Bausteine

Der Kurs kann ganztägig oder als Nachmittagsveranstaltung durchgeführt werden.
Die Themenschwerpunkte sind in einem Vorgespräch zu klären.

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IFL)


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Adressaten:

Fachgruppen Katholische Religion Sek I / II

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu QA:

2: Lehren und Lernen

Termin:

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Kursnummer: 18211121

"Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden" (Hans Küng)

Das Projekt Weltethos und seine religionspädagogisch-praktische Bedeutung

abrufbar, kollegiumsintern
Termin kann abgestimmt werden.

"Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden" (Hans Küng)

Sinn und Notwendigkeit des interreligiösen Dialogs sind heute angesichts der multireligiösen Lebenssituation der Menschen gerade auch in Deutschland in ihrer Notwendigkeit unbestritten. Zugleich aber wirft diese Situation die
Frage auf, welche ethischen Normen und moralischen Regeln nun gelten sollen. In diesem Zusammenhang hat das Weltethosprojekt Hans Küngs große theologische, politische und auch religionspädagogische Relevanz. Im Kurs sollen zunächst Entstehung und Entwicklung dieses Projektes dargelegt und die Kernthesen erläutert werden. In einem zweiten Schritt soll dieses Projekt dann auf seine schulische Brauchbarkeit hin befragt werden, z. B. hinsichtlich der Möglichkeit eines darauf fußenden "Schulethos" und auch seiner Eignung für den Bereich des interreligiösen Lernens.

Themenschwerpunkte:
- Entstehung und Kernthesen des Projektes
- religionspädagogische Relevanz für den Bereich Schule und interreligiöses Lernen

Leitung: Dr. Paul Rulands (IfL)


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Adressaten:

Fachkonferenzen und andere Gruppierungen von Religionslehrerinnen und -lehrern im Bereich der Sek I

ReferentInnen:

Dr. Paul Rulands

Zuordnung zu QA:

U: Unterricht

Termin:

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Kursnummer: 18211122

Quo vadis Religionsunterricht? Religionspädagogische Standortbestimmungen

Religionspädagogische Standortbestimmung in kritischer wie praktischer Absicht

abrufbar, kollegiumsintern
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Quo vadis Religionsunterricht? Religionspädagogische Standortbestimmungen

Die sich beschleunigenden gesellschaftlichen und demographischen Veränderungen, aber auch die schulreformerischen Bemühungen der letzten Zeit stellen den Religionsunterricht zweifelsohne immer mehr vor 'neue Herausforderungen' (Dt. Bischöfe). Religionslehrer/innen, die (noch) vom Geist der ´Würzburger Synode´ geprägt sind, müssen die damals empfohlene Aufgabenteilung zwischen Gemeinde und Schule heute zunehmend in Frage gestellt sehen - zeichnen sich unsere Schüler doch zumeist durch eine weitgehende Bezugslosigkeit zu Glaube und Kirche und einen Mangel an religiöser Erziehung aus. Läutet die Situation radikaler Säkularisierung tatsächlich den 'Abschied von der Korrelation' (Englert) ein? Muss damit auch das Verhältnis zwischen (schul-)pädagogischer und theologischer Verantwortung des RU neu definiert werden? Soll ein 'performativer Religionsunterricht' gar den Ausfall religiöser (Lebens-)Erfahrung kompensieren? Wie verhält sich ein an Standards und Kompetenzen orientierter RU zu all diesem? Muss der RU dann zudem noch "konstruktivistisch" ausgerichtet sein? Wie weit sind inzwischen die Überlegungen zur Entwicklung des konfessionell-kooperativen RU gediehen? Und endlich:
Was bedeuten all diese 'religions-pädagogischen Innovationen' (Lehmann) für den einzelnen Religionslehrer, auf den es jetzt wieder ´ankommt ´(Hattie)?

Themenschwerpunkte:
- aktuelle religionssoziologische Befunde (Shell, Sinus u.a.)
- RU (noch) in der öffentlichen Schule?
- Korrelationsdidaktik in der Krise?
- Performativer RU: Anliegen und Konkretisierungen
- Religionslehrer/in heute - eine besondere Herausforderung
Die Themenschwerpunkte sind in einem Vorgespräch zu klären.

Leitung: PD Dr. Paul Platzbecker (IFL)


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Adressaten:

Fachgruppen Katholische Religion Sek I/II

ReferentInnen:

PD Dr. Paul Platzbecker

Zuordnung zu QA:

2.3 Lern- und Bildungsangebot, 4.6 Lehrerausbildung

Termin:

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Kursentgelte:

Die Höhe kann bei der Kursleitung erfragt werden.

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