Friedensbildung – gerade jetzt?
Über Krieg und Frieden im Religionsunterricht sprechen
Im Zusammenarbeit mit der Landeskoordinationsstelle der syrisch-orthodoxen Religionslehre in NRW
Zielgruppen / Adressat*innen: Religionslehrende des syrisch-orthodoxen Kirchenkreises
Die aktuelle weltpolitische Lage stellt uns vor große Herausforderungen. Vieles, was lange als selbstverständlich galt, gerät ins Wanken – Orientierung zu finden, fällt nicht leicht. Krisen und Kriege machen auch vor Schule und Unterricht nicht halt: Kinder und Jugendliche äußern zunehmend Ängste und Sorgen mit Blick auf die Zukunft.
Der Religionsunterricht kann und soll diese Fragen aufgreifen – und bewegt sich dabei in einer besonderen, zugleich ambivalenten Tradition. Biblische Texte erzählen von Krieg und Gewalt ebenso wie von Versöhnung und Frieden. Auch die Geschichte der Kirchen ist geprägt von beidem: von der Rechtfertigung von Gewalt ebenso wie vom Einsatz für Frieden.
Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale ethische Fragen neu: etwa nach der Legitimität eines „gerechten Krieges“ oder nach der Bedeutung von Wehrpflicht. Wie lassen sich Krieg und Konflikte im Unterricht thematisieren, ohne zu überfordern? Wie kann von Frieden gesprochen werden, ohne dass er wie eine unerreichbare Utopie erscheint? Und wie kann ein Verständnis von Konflikten gefördert werden, das junge Menschen zur eigenen Urteilsbildung und Handlungsfähigkeit befähigt?
Themenschwerpunkte:
- Zur Logik von Krieg und Konflikten
- Friedensbildung in Bibel, Theologie und Schule
- Unterrichtsideen und Materialien
| Kursnummer | 26211121 |
| Termin | Mo. 16.11.2026, 10:00 Uhr - Di. 17.11.2026, 14:00 Uhr |
| Leitung | Prof. Dr. Paul Platzbecker (IfL), Augin Yalcin, Adnan Memertas |
| Referent*innen | Prof. Dr. Paul Platzbecker (IfL) |
| Anmeldeschluss | 13.10.2026 |
| Kursort |
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| Zuordnung RRSQ | 2.2 Kompetenzorientierung 2.6 Lern- und Bildungsangebot |
