Verantwortung gegenüber Natur und Tieren im Judentum und Christentum
In Zusammenarbeit mit dem der Universität Bonn und dem Erzbistum Köln. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
Welche Verantwortung haben Menschen gegenüber Natur und Tieren? Wir verfolgen die Frage zurück bis zur Schöpfungsgeschichte in Genesis und untersuchen, wie rabbinische Stimmen wie Rav Kook die biblische Erzählung neu interpretierten und wie im gegenwärtigen Judentum diese Quellen immer neu interpretiert werden. Die jüdische Perspektive bringen wir mit christlichen Positionen zu Herrschaft, Fleischkonsum und der moralischen Unterscheidung zwischen Mensch und Tier ins Gespräch.
In der Fortbildung wird komparativ-theologisch nach Lösungen aus Judentum und Christentum gesucht, die helfen können mit aktuellen ökologischen Krisen umzugehen. Komparativ theologisch arbeiten bedeutet, aus der Innenperspektive der jeweiligen Religion von- und miteinander zu lernen.
Themenschwerpunkte:
- Einführung in jüdische und christliche Bibellektüre
- Vorstellung der ethischen bzw. halachischen Argumentationsstrukturen
- Unterrichtsbausteine zum Thema
| Kursnummer | 26111120 |
| Termin | Di. 23.06.2026 10:00 - 16:00 Uhr |
| Leitung | Prof. Dr. Paul Platzbecker, Dr. Kristin Konrad, (IfL); Gregor Hofmeister (Erzbistum Köln) |
| Referent*innen | Yael Attia (Jüdische Theologin), PD Dr. Maike Domsel (Katholische Theologin) |
| Anmeldeschluss | 22.04.2026 |
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| Zielgruppen / Adressat*innen | Religionslehrkräfte (Ende der Sek I, Sek II, BK), interessierte Lehrkräfte |
| Zuordnung zum RS | 2 Lehren und Lernen 3.2 Kultur des Umgangs miteinander |
