KI trifft christliches Menschenbild – Die Enzyklika Magnifica humanitas im Religionsunterricht der Sekundarstufe II
Papst Leos Sozialenzyklika ‚Magnifica Humanitas‘ über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz
In Zusammenarbeit mit den (Erz-)Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn
Zielgruppen / Adressat*innen: Religionslehrkräfte der Sek II
Künstliche Intelligenz ist längst im schulischen Alltag angekommen. KI-Tools und Chatbots gehören für viele Schüler*innen selbstverständlich zum Lernen und Arbeiten. Umso wichtiger ist es, dass schulische Bildung nicht nur den Umgang mit diesen Technologien vermittelt, sondern auch Räume eröffnet, in denen ihre Chancen, Grenzen und ethischen Herausforderungen kritisch reflektiert werden können.
Mit seiner ersten Enzyklika Magnifica humanitas greift Papst Leo XIV. genau diese Fragen auf und wird damit weit über den kirchlichen Horizont hinaus anerkennend wahrgenommen, greift er doch eine der drängendsten Fragen unserer Zeit auf. Ganz im Sinne seines Namensvorgängers Leo XIII. verbindet er diese Reflexion mit den Grundprinzipien der katholischen Soziallehre und fragt nach der Verantwortung des Menschen angesichts technologischer Entwicklungen.
Die Frage nach dem Menschen und seiner Verantwortung aus christlicher Perspektive bilden seit jeher einen zentralen Bestandteil des Katholischen Religionsunterrichts in der gymnasialen Oberstufe und behalten auch im neuen Kernlehrplan, der ab dem Schuljahr 2027/2028 in Kraft treten soll, ihren festen Platz. Zugleich wird Künstliche Intelligenz als fächerübergreifendes Querschnittsthema verankert. Diese Verbindung eröffnet die Chance, Magnifica humanitas gewinnbringend in den Religionsunterricht einzubinden und zentrale anthropologische Fragen vor dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes an aktuellen technologischen Entwicklungen zu erschließen:
Welche Anknüpfungspunkte bietet die Enzyklika für den Religionsunterricht? Wie lassen sich ihre Impulse mit den Inhalten des Kernlehrplans verbinden? Und welche Perspektiven eröffnet sie für die Frage nach einer gerechten, menschenwürdigen und verantwortungsvollen Gestaltung unserer Gesellschaft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz?
Diese Online-Fortbildung wird gemeinsam verantwortet von den (Erz-)Bistümern Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn in Kooperation mit dem IfL.
Leitung: Dr. Jean-Pierre Sterck-Degueldre sowie Dr. Christian Masrourchehr (Bistum Aachen), Anna-Lisa Lukannek (Bistum Essen), Dr. Nina Frenzel (Erzbistum Köln), Dr. Heiko Overmeyer (Bistum Münster), Dr. Stefan Klug (Erzbistum Paderborn), Dr. Rita Müller-Fieberg (IfL)
Referent*innen: Prof. Dr. Aaron Langenfeld (Theologische Fakultät Paderborn), Daniel Noefer (St. Anna Gymnasium Wuppertal), N.N., N.N.
Themenschwerpunkte:
- Die Enzyklika Magnifica Humanitas im RU
- Künstliche Intelligenz als ethische Herausforderung für das christliche Menschenbild
- Grundprinzipien der katholischen Soziallehre im RU
| Kursnummer | 26211139 |
| Termin | Do. 17.09.2026 15:30 - 17:30 Uhr |
| Leitung | Dr. Rita Müller-Fieberg (IfL); Dr. Nina Frenzel (Erzbistum Köln); Dr. Stefan Klug (Erzbistum Paderborn); Anna-Lisa Lukannek (Bistum Essen); Dr. Christian Masrourchehr, Dr. Jean-Pierre Sterck-Degueldre (Bistum Aachen); Dr. Heiko Overmeyer (Bistum Münster) |
| Referent*innen | Prof. Dr. Aaron Langenfeld (Theologische Fakultät Paderborn); Daniel Noefer (St. Anna Gymnasium Wuppertal); N.N. |
| Anmeldeschluss | 10.09.2026 |
| Kursort |
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| Zuordnung RRSQ | 2 Lehren und Lernen |
